top of page

Warum ich Ergotherapeutin geworden bin

Ich habe mich für die Ergotherapie entschieden, weil ich den Menschen immer als Ganzes betrachte. Körper, Psyche und Umwelt beeinflussen sich gegenseitig – und genau diese Verbindung macht Ergotherapie für mich so besonders.
 

Durch meine eigene Erfahrung mit einer chronischen Erkrankung und den damit verbundenen Veränderungen im Alltag habe ich selbst erlebt, wie wichtig es ist, alltägliche Tätigkeiten anzupassen und neue Wege zu finden, um möglichst selbstständig zu bleiben. Dabei habe ich erfahren, welchen Stellenwert eine ganzheitliche Betrachtung und ein bewusster Umgang mit den eigenen Ressourcen und der verfügbaren Energie haben können.
 

An der Ergotherapie begeistert mich, dass sie so vielseitig und individuell ist. Sie verbindet Fachwissen mit Kreativität und ermöglicht es, gemeinsam mit jedem Menschen Lösungen zu entwickeln, die zu seinem Leben und seinen persönlichen Bedürfnissen passen.

Besonders erfüllend ist für mich zu sehen, wenn durch die Therapie etwas wieder möglich wird, was vorher schwierig oder gar nicht mehr möglich war – sei es eine alltägliche Tätigkeit, mehr Selbstständigkeit oder einfach wieder mehr Sicherheit im eigenen Alltag.

Mein beruflicher Weg

Nach meiner Matura war ich zunächst viele Jahre im Büro tätig – unter anderem als Sekretärin, persönliche Assistentin und Buchhalterin.

​

Schon länger hatte ich den Wunsch, Ergotherapie zu studieren. Der Schritt in eine neue berufliche Richtung war für mich dennoch eine große Entscheidung. Ich habe lange überlegt, ob ich die Ausbildung schaffen würde und mich schließlich doch dazu entschlossen, diesen Weg zu gehen.

​

Heute bin ich sehr froh, dass ich mich getraut habe.

​

Seit 2026 bin ich als Ergotherapeutin tätig. Neben meiner selbstständigen Tätigkeit arbeite ich in Krems im Institut für Physikalische Medizin und Rehabilitation und sammle dort praktische Erfahrung in der ergotherapeutischen Arbeit.

Durch meinen bisherigen beruflichen Weg bringe ich neben meiner Ausbildung auch viel Lebens- und Berufserfahrung mit. Ich weiß, wie es ist, sich auf etwas Neues einzulassen, Herausforderungen zu bewältigen und Schritt für Schritt seinen eigenen Weg zu finden.

Meine therapeutische Haltung

Für mich steht der Mensch mit seinen persönlichen Bedürfnissen, Zielen und Lebensumständen im Mittelpunkt.

Mir ist wichtig, gemeinsam herauszufinden, was im Alltag wirklich wichtig ist und wo Unterstützung gebraucht wird. Dabei möchte ich nicht einfach vorgeben, was „trainiert“ werden soll, sondern gemeinsam mit meinen PatientInnen Lösungen entwickeln, die zu ihrem Leben passen.

​

Denn auch wenn etwas nicht mehr genauso möglich ist wie früher, gibt es oft neue Wege, etwas zu erleichtern, anzupassen oder wieder möglich zu machen.

​

Mein Ziel ist es, Menschen dabei zu begleiten, ihre Selbstständigkeit zu erhalten oder zurückzugewinnen und ihren Alltag möglichst selbstbestimmt zu gestalten.

bottom of page